Ruth ANDERWALD / Leonhard GROND

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geboren 1967 und 1977 | leben und arbeiten in Wien | Ausstellungen und Screenings: FWF-PEEK Projekt Dizziness - a Resource an der Akademie der Bildenden Künste Wien, Höhenrausch am OK Zentrum Linz, Was wäre das Sehen ohne uns?  im MUMOK Kino Wien, Der Rohbau der Zukunft TM mit Anna Kim, KöR-Kunst im öffentlichen Raum in Wien, Trees are Companions in der Whitechapel Gallery in London, Spatialité du film an der École cantonale d'art de Lausanne, Camera Solaris am CCA-Center for Contemporary Art in Tel Aviv, Baustelle so weit das Auge reicht am Institut für Kunst im öffentlichem Raum Steiermark und im Universalmuseum Joanneum in Graz, Shattered Horizon im Himalayas Art Museum in Shanghai, Crises des films am Centre Pompidou in Paris

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Clemens Gadenstätter

Komposition

geboren 1966 in Zell am See, Österreich | Kompositionsstudium bei Erich Urbanner und Helmut Lachenmann | kompositorische Projekte: ICONOSONICS 1-3 für Kammerensemble, Vokalsextette/Madrigalbuch für 6 Solostimmen, AGORAPHONIE - Raummusik für Ensemble, AGORASONIE für Ensemble, Raum und Elektronik | Auftragskompositionen für die Musikbiennale in Berlin, den Südwestrundfunk Baden-Baden (Donaueschinger Musiktage 2001 und 2005), die Neuen Vocalisten Stuttgart, das Konzerthaus Berlin, Musik der Jahrhunderte Stuttgart, WIEN MODERN, den ORF, das Klangforum Wien, das ensemble recherche, die Salzburger Festspiele, den steirischen herbst und das Ensemble Modern | Preise und Stipendien: Erste Bank-Kompositionspreis, DAAD-Stipendium, Würdigungspreis der Stadt Wien | 1995-2000 Herausgeber der Musikzeitschrift ton der IGNM-Sektion Österreich | bis 2002 Organisation zahlreicher Veranstaltungen | seit 2003 Professor für Musiktheorie und Analyse an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz sowie Privatdozent für Komposition

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Malte GIESEN

Komposition

Studium der Komposition und Computermusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Marco Stroppa und Oliver Schneller | 2010-2011 weiterführende Studien am CNSM Paris bei Gérard Pesson | seit 2012 Studium bei Hanspeter Kyburz an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin | Aufführung seiner Werke durch Klangkörper wie Ensemble ascolta, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Sonar Quartett, Quatuor Diotima, Neue Vocalisten Stuttgart, Sonic.Art Saxophon-Quartett, Gelber Klang, das Ensemble Kuraia, Orchestre du CNSM, Ardey Saxophon-Quartett, Namascae Lemanic Modern Ensemble und SUONO MOBILE global | Aufführung seiner Werke auf Festivals im In- und Ausland: Donaueschinger Musiktage, Neue Töne Open, Blurred Edges Festival Hamburg oder Stuttgarter Saxophonfestival | Zusammenarbeit mit Künstlern aus anderen Bereichen | Arbeiten als Dirigent für das Ensemble ascolta | Vermittlung von Neuer Musik an Schulen und Musikschulen | künstlerisch-organisatorische Mitarbeit bei SUONO MOBILE - Initiative für Neue Musik und Co-Initiator des Stuttgarter Festivals Neue Töne Open

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Neele HÜLCKER

Komposition

geboren 1987 in Hamburg, Deutschland | lebt in Berlin | Arbeiten in den Bereichen Performance, Klangkunst, Musiktheater, instrumentaler und elektronischer Musik | Studium der Komposition bei Dieter Mack und Harald Muenz in Lübeck, bei Tapio Nevanlinna in Helsinki und bei Franz Martin Olbrisch und Manos Tsangaris in Dresden | lässt andere spielen und spielt selber verschiedenes Elektrisches und nicht-Elektrisches | baut Situationen, Aktionen, Interventionen und Installationen | Zusammenarbeit mit Eva Zöllner, Frauke Aulbert, Carola Schaal, Astrid Schmeling, dem DuoLUXA, Ensemble Radar, der mam. Manufaktur für aktuelle Musik, dem Ensemble ascolta und dem Ensemble Garage | Aufführung ihrer Werke bei international renommierten Festival im In- und Ausland wie etwa bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik, dem Blurred Edges Festival Hamburg, der Klangwerkstatt Berlin oder dem eigenarten Festival Hamburg

 

 

Astrid S. KLEIN

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geboren 1964 | Künstlerin und Künstlerkuratorin | transdisziplinäre Arbeiten mit den Medien Film, Text, Sprache, Sound und performativer Intervention | in ihrer künstlerischen Praxis reflektiert und verwandelt sie Festschreibungen von Identität und deren Wahrnehmungen, dabei schließt sie ihre eigene Kreolisierung als offenen Prozess mit ein | poetisch-kritisch untersucht sie die Frage nach gemeinsamen Gesten im Raum und in der Sprache so wie nach transkulturellen künstlerischen Handlungsräumen und ihren Bedingungen | seit 2005 umfangreiche Recherchen zwischen dem globalen Norden und Süden | Zusammenarbeit mit Künstlern, Musikern, Radiomachern und Poeten aus Subsahara-Afrika | Themen: Körper als selbstbestimmtes Terrain im urbanen Raum, der Ort des Imaginären in der zeitgenössischen ökonomisierten Gesellschaft, Zirkulation von urbanen Kulturen sowie wildes Wissen | zahlreiche Stipendien und Preise | Aufführung ihrer Arbeiten im In- und Ausland | Auswahl von Arbeiten: Glänzen, Aufsteigen und Davonfliegen, Rue Gutenberg, Violente Question, We bow in empty Liberté und Punch | partizipative Projekte: Über die Grenze der Zweifel und City Songs - Ebbs and Flows of the urban Imaginary

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Daniel KÖTTER

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international als Filmemacher und Musiktheater-Regisseur tätig | seine Arbeiten changieren zwischen verschiedenen medialen und institutionellen Kontexten und verbinden Techniken des strukturalistischen Experimentalfilms mit performativen und dokumentarischen Elementen | Aufführung seiner Werke auf zahlreichen Film- und Videokunstfestivals, in Galerien, Theatern und Konzerthäusern im In- und Ausland | zu seinen Hauptwerken zählen die experimentellen Videokonzertperformances Falsche Freizeit (2010), Freizeitspektakel (2010), Fernorchester (2012, alle mit Hannes Seidl), die Mehrkanal-Trilogie Arbeit und Freizeit (2009-2011) sowie die Film-, Performance- und Diskursreihe state-theatre über die Bedingungen des Performativen in den Städten Lagos, Teheran, Berlin, Detroit, Beirut und Mönchengladbach (2009-2014 mit Constanze Fischbeck) | zur Zeit mit Hannes Seidl gemeinsame Entwicklung der Musiktheater-Trilogie Ökonomien des Handelns: KREDIT, RECHT, LIEBE (2013-2016)

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LILLEVAN

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geboren 1965 | Video, Animations- und Medienkünstler | Studium: Politik, Film und Filmtheorie | Arbeiten als Drehbuchautor | aktiv in der Film-, Kunst- und Clubszene im Berlin der frühen 1990er Jahre | Mitbegründer der visuell-akustischen Gruppe Rechenzentrum (1997-2008) | Zusammenarbeit mit vielen Künstlern aus einer großen Bandbreite von Genres und Disziplinen von Oper bis zur Installation, von minimalistischer elektronischer Experimentalmusik bis zum Tanz, zur Klassischen und Neuen Musik | Auftritte bei international renommierten Medienfestivals im In- und Ausland | Fokus auf der Musikalität bewegter Bilder, wobei er diese als Instrument eigenen Rechts und nicht als untermalendes Element der Musik begreift | Intensität und Textur sind wichtiger als Narration und Figürliches | Sehgewohnheiten und visuelle Manipulation werden hinterfragt | präexistente Bilder und Filmfragmente werden in neue Kontexte gebracht und politisiert | Bilder sind ein kommunikatives Medium, das mit der Musik interagiert und dabei den Klang unterstützt oder konterkariert, wobei das Ziel immer ein Dialog ist

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Benjamin SCHWEITZER

Komposition

geboren 1973 in Marburg, Deutschland | Studium: Komposition, Musiktheorie und Dirigieren in Lübeck, bei Wilfried Krätzschmar in Dresden und bei Paavo Heininen in Helsinki | Aufführung seiner Werke bei international renommierten Festivals im In- und Ausland: Lucerne Festival, Münchener Biennale (Klangspuren-Porträtkonzert), Ultraschall Berlin, Huddersfield Contemporary Music Festival, ISCM-Weltmusiktage, Nordic Music Days, Time of Music Viitasaari | Kompositionsaufträge vom Siemens Arts Program, dem Konzerthaus Berlin, dem Opernhaus Chemnitz und dem Orchestra Network Europe | Lehrtätigkeit und Publikationen in den Bereichen Musikästhetik und Analyse | Composer in Residence bei Kammermusik- und Kompositionskursen | Gründer und bis 2005 künstlerischer Leiter des ensemble courage in Dresden | gelegentliche Übersetzertätigkeit aus dem Finnischen | wichtige Arbeiten: Informationen über Bartleby (Miniaturoper), achteinhalb für Ensemble, holzschnitt für Streichorchester, nach Hause (Tanztheater, Choreographie Martin Nachbar) und Südseetulpen (Operette, Libretto Marcel Luxinger) | Residencies: Cité Internationale des Arts Paris, Deutsches Studienzentrum Venedig, Künstlerhof Schreyahn, Herrenhaus Edenkoben und Villa Concordia Bamberg | 2010 EHF-Trustee-Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung | lebt als freischaffender Komponist in Berlin und wird verlegt bei Schott Music

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